Monas Regatta am Altmühlsee

Nach einer Ewigkeit Funkstille hier wird es doch mal wieder Zeit den Blog wieder zu beleben … zumal es ja auch einiges zu berichten gibt :-) . So habe ich Anfang/Mitte Mai meine erste Klassenregatta auf eigenem Kiel mit gesegelt. Danach gab es noch eine Woche Segelurlaub am Brombachsee, wo sich normalerweise auch direkt die nächste Regatta angeschlossen hätte. Leider gab es noch Familientermine und so musste ich pünktlich zum Regattastart zurück.

Die erste Frage lautet ja meistens: Wie ist es gelaufen? Nun ja, man könnte sagen desaströs, denn leider habe ich gleich bei meiner ersten Regatta einen kapitalen Crash gebaut und war auch noch selber schuld. Dabei ging es nicht um die vorderen Plätze, sondern es war der Letzte gegen den Vorletzten. Oder auch Not gegen Elend wie ein Vereinskollege es formulierte. Da war ich schon sehr geknickt, aber alle waren sehr nett und total hilfsbereit und so konnte der Schaden für die Woche noch einigermaßen minimiert werden und – trotz des echt kapitalen Schadens – das Boot sogar bis zur zweiten Regatta notdürftig repariert werden.

Das kann man auch ganz gut auf den folgenden Fotos sehen.

Das Ganze lässt sich in jeder Beziehung gut unter dem Begriff “Lehrgeld” zusammenfassen. Und ich sage mal, zum Glück bin ich versichert! Meine Ergebnisse sind DNS, 10 von 11, DNF, DNF. Und es hat trotzdem Spaß gemacht und ich habe eine Menge gelernt, z.B. darüber was echte 4-5 Bft Wind bedeuten und nicht das was man laut Vorhersage schonmal gerne dafür hält ;-) … sehr viel über den Start beim olympischen Dreieck, was meinen ersten Did-Not-Start erklärt. Beim dritten Lauf war der Crash und beim letzten Lauf war ich dann einfach noch etwas neben der Spur und bin am Ende lieber reingefahren.

Nachdem der Schreck verdaut war, war die Woche am Brombachsee einfach nur super. Bestes Wetter und Camping vorm Vereinsgebäude mit Blick auf den See und den Hafen. Es gab eine Reihe schöner Segeltage und die handwerklich begabten Kollegen haben sogar das Boot noch wieder notdürftig flott gemacht.

Auch hat das Auf- und Abbauen des Bootes – inkl. Mast stellen und legen – hat seinen Schrecken weitestgehend verloren, wenn man innerhalb von zwei Wochen sechs mal krant.

Auf jeden Fall freue ich mich schon auf die nächste Regatta in Ratzeburg Ende des Monats und – klopf-auf-Holz – es kann ja eigentlich nur besser werden … also eigentlich :-) . Es wird dann wieder hier berichtet.

Ach ja, und gefilmt wurde natürlich auch noch :-)

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